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Jürgen Zipperling wird neuer Schulleiter an der Marie. Er leitet zur Zeit noch die Bornholmer Grundschule in der Ibsenstraße. Die letzte Inspektion bewertete seine Schule exzellent – genau wie seine Arbeit.

Seine Schule weise folgende  Stärken auf, steht in dem Bericht: Offener und professioneller Umgang mit den Daten der Vergleichsarbeiten. An der Schule herrsche Teamarbeit und ein “lebendiges Miteinander aller Beteiligten”. Es gebe eine ausgeprägte “Innovations- und Entwicklungsbereitschaft des Kollegiums“.

Am wichtigsten aus unserer Sicht ist, dass Zipperling für  sein “koordiniertes und schulentwicklungsorientiertes Leitungshandeln” gelobt wurde. Nicht schlecht.

Es hat eine Zeit gedauert und mindestens eine Kandidatin soll an unserer Schule vorbeigegangen sein. Aber nun  scheint es so weit zu sein. Wie wir aus der Schulbehörde und der Schule erfahren haben, wird der Neue noch in den kommenden Wochen seinen Dienst bei uns antreten.

Zipperling hat übrigens eine aufgeklärte Haltung zu den Eltern im Prenzlauer Berg. Dazu weiter unten mehr. Er hat offenbar auch ein gewisses Redetalent. Seine derzeitige Schule stellte er bei ihrer Umbenennung unter das Motto Che Guevaras: “Sind wir realistisch – und wollen das Unmögliche!”

Zipperling hat in der Bornholmer Grundschule das pädagogische Prinzip Maria Montessoris eingeführt. “Hilf mir, es selbst zu tun!” ist Montessoris Leitmotiv. Das heißt, der Lehrer sieht sich weniger in der Rolle des Wissensvermittlers als der eines Lernbegleiters, der die Selbständigkeit der Schüler fördert: “Wir erhöhen die Qualität von Bildung und Erziehung an unserer Schule durch Weiterentwicklung der Formen gemeinsamen Lernens und Lebens”, steht auf der Hompage der Bornholmer Grundschule. Laut Aushang soll ja auch unsere Schule Montessoris Ideen folgen.

Im Inspektionsbericht steht über seine Arbeit folgendes zu lesen:

Das teamorientierte Arbeiten der Schulleitung findet einerseits ein hohes Maß an Anerkennung bei Eltern und pädagogischem Personal, spiegelt sich aber auch richtunggebend insofern im Schulalltag wider, als Teamarbeit … mit dem Ziel gemeinsamer Schulentwicklung einen zentralen Stellenwert einnehmen. Das Inspektionsteam konnte deutlich feststellen, dass z. B. in Bezug auf projektorientierten Unterricht, Materialentwicklung, Fortbildungsbereitschaft, Verzahnung zwischen Schul- und Hortbetrieb an der Bornholmer Grundschule weite Teile des Kollegiums eingebunden sind. In Teile dieser Arbeit auch Eltern mit einzubeziehen, ist dem Schulleiter ein wichtiges Anliegen, was, wie oben beschrieben, zu bemerkenswertem Engagement geführt hat.

Niemand muss glauben, dass der mutmaßliche neue Schulleiter nicht wüsste, mit welcher Kategorie von Eltern er es im Prenzlauer Berg zu tun hat.

„Einige Eltern treten auf, als müsste sich die Sonne um sie drehen.“ So ließ er verlauten. Und riet den Lehrern, beim Elternabend   vorher anzukündigen, wann Schluss sei – sonst könne es Nacht werden, ehe alle zuhause sind. „Denn was ihre eigenen Kinder angeht, sind die Eltern sehr besorgt und sehr bestimmt“.

Wenn dieelternvondermarie richtig liegen, ist Jürgen Zipperling 54 Jahre alt.

Mehr wird nicht verraten. Wir wünschen ihm ein gutes Händchen und auch eine starke Hand. Wir reichen sie ihm jedenfalls. Herzlich willkommen!

Unheimliche Begegnung

Primarschul-Astronauten treffen auf Planet Gymi

Am 12. Januar gab es im Kollwitz-Gymnasium einen Infoabend zur “Kooperation zwischen Gymnasium und Grundschulen”. Resultat: Alles, was wir voneinander wissen ist: Es gibt uns

VON MO LOSCHELDER

Wesentlicher Punkt der Diskussionen war die Form des Informationsaustausches zwischen Gymnasien und GS. Wie groß hier der Informationsbedarf ist, wurde mir erst an diesem Abend bewußt.

Tatsächlich ist der Mangel an Information erschreckend: Das gilt sogar für ganz grundlegende Dinge wie:

  • Mit welchem Wissensstand werden Schüler der 6. Klasse aus der Grundschule entlassen?”

  • Welcher Stand wird am Gymnasium erwartet?”

Offensichtlich war den (anwesenden) Gymnasiallehrern bis dahin nicht klar, dass unsere Kinder in der 6. Klasse z.B. bereits ins Methodentraining eingeführt werden und selbständig an Gemeinschaftsprojekten arbeiten können.

Dann gab es sogar bei Begriffen wie Leistung, Entwicklung oder Bindung Diskrepanzen.

Daher wurde intensiv über gemeinsame Fachkonferenzen und gegenseitige Hospitationen der Lehrkräfte gesprochen. Es soll möglicherweise konkrete Kooperationen einzelner Gymnasien mit je drei bis fünf Grundschulen in nächster Umgebung geben. Es kann sein, dass es dabei auch fachliche Kooperationen geben wird – etwa im Bereich des Englischunterrichts, wie es Frau Salecker, die Leiterin der H.-Schliemann-OS, vorschlug.

Jedoch wird es am für uns benachbarten Kollwitz-Gymnasium aus Raummangel (Klassenräume für max. 25 Schüler) nicht möglich sein, Schüler anderer Schulen hospitieren zu lassen.

Stattdessen wurde über ein Modell des „Minipraktikums” von Oberschülern, die den Grundschülern einen bestimmten Bereich ihrer Schulen präsentieren, gesprochen.

Es wurden jedoch keine weiteren, konkreten Vorschläge gemacht – die jeweiligen Schulformen müssen überhaupt erst mal lernen, miteinander zu kommunizieren.

(Schliesslich konnten sich auch die Astronauten bei ihrem ersten Mars-Spaziergang mit den kleinen grünen Männchen nicht SOFORT verständigen. Gymnasien gibt’s seit 250 Jahren, Grundschulen seit 1920 – wieso sollten die JETZT schon miteinander reden. Gemach, gemach!)

Zwar wurde sehr wohl von gemeinsamen Lehrplänen gesprochen (die ja theoretisch für 5. und 6. Klassen, egal ob an der GS oder am grundständigen Gymnasium, identisch sein sollten), aber offensichtlich gibt es für den Übergang in die 7. Klasse keine einheitliche Linie.

Für mich persönlich ergab sich daraus, dass der Schritt zur nächsten Schule grundsätzlich noch viel stärker dem Zufall unterliegt, als wir uns das wohl vorstellen können.

Herzliche Grüße, Mo Loschelder (EV, 6b)

20 Jahre Kinderrechte – mit Film!

Am 20. November 2009 gingen etwa 70 SchülerInnen der Marie mit ihren LehrerInnen im Kiez auf die Strasse, um auf die Situation der Strassenkinder in aller Welt aufmerksam zu machen. Es ist der 20te Jahrestag der UN Kinderrechte. Begleitet wurden sie von einem Journalisten der Spandauer Nachrichten, der von diesem Aktionstag einen schönen Film produziert hat. Anschauen kann man das hier – mit vielen Schülern der Marie im Interview.

Marie ist online!

seit heute ist die grundschule an der marie online.  ihr findet sie unter http://www.schule-an-der-marie.de/ vielen dank an verena mörath, viktoria schwenzer, ulrike bock und die anderen, die das möglich gemacht haben. schönes layout von club basic webdesign.

der elternblog bleibt selbstverständlich aktiv.

Die neue Oberschule

An welcher Schule soll ich mein Kind im Februar anmelden? Welche Oberschulen gibt es im Kiez ab 2010? Wie lernt mein Kind dort? (Wie) Geht individuelles Lernen? Geht es überhaupt, “Hauptschüler” und “Gymnasiasten” ab der 7. Klasse gemeinsam zu unterrichten? Weiterlesen »

Im Bezirkselternausschuss am Donnersstag abend waren zwei wichtige Themen auf der Tagesordnung: Pädophilenwarnungen und Schulessen.

1. Der Umgang mit Rundmails, die vor Pädophilen warnen.

Sie lösen aus mehr Hysterie aus, als dass sie Sicherheit brächten. Zwei Kommissare der Berliner Polizeit berichteten, dass die letzte Rundmail, die erst in den vergangenen Tagen mehrfach durch unsere Mailboxen rauschte (“Mann will Kindern Kätzchen zeigen”) tatsächlich auf einem echten Vorfall fußte – der aber liegt drei Monate zurück und ereignete sich in Kleinmachnow.

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Nachlese des Vorlesens

IMKE ZELT hat den Vorlesewettbewerb an der Marie gewonnen. Sie erhielt das einstimmige Votum der Jury, zu der die Schriftstellerin Judith Hermann gehörte. Mit Fotos… Weiterlesen »

Schüler treffen Prinz Albert von Monaco

Einige plant-for-the-planet-Botschafter haben wir schon in der Marie. Das sind Schüler, die 100.000 Bäume pflanzen wollen bzw. dafür werben. Stop Talking, Start Planting – das ist die Idee.

Nun engagieren sich Fünftklässler aus der Marie auch für das Klima. >>> mehr Bäume retten

Die 5d von Sabine Weiche hat bei Pimp My Pankow 400 Euro für ihr Müllprojekt gewonnen. Schöner noch ist, dass der Rap von Luca, Marvin und Robert der beste Projektvortrag war – die meisten Wettbewerber hatten Powerpoints gezeigt. Die drei von dem Müllprojekt waren sogar bei TV Berlin zu sehen. Alle 13 Teilnehmer hatten Geldpreise gewonnen.>>> mehr Pimp

Wozu sechs Jahre Grundschule? Schulleitung und Lehrerinnen der Marie sagten beim Tag der Offenen Tür warum.

Die komissarische Schulleiterin Marion Ossowski erklärte mit den Fachleiterinnen der Oberstufe an der Marie, dass es Sinn macht sein Kind sechs Jahre an der Grundschule zu lassen.

Die Deutschlehrerin Fleischer sagte, dass die Gymnasien positive Rückmeldungen geben über die SchülerInnen, die von der Marie kommen. In Deutsch werde immer mehr Wert auf Methodentrainings und Projekte gelegt werde. Das sind Lehr- und Lernformen, die an den Gymnasien kaum Anwendung fänden, weil dort der Druck auf die Schüler sehr hoch sei – gerade wegen des achtjährigen Turbogymnasiums. Weiterlesen »

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